Dragon Age

Veröffentlicht in Spielerei am 16. November 2009 von termitenprinz

Hab leider kaum Zeit zum bloggen, allerdings will ich kurz was zu Dragon Age loswerden.

Dragon Age ist wirklich gut! Ich habe es dreimal neu angefangen, da mich immer andere Charaktere und Handlungswege interessiert hatten. Stellenweise ist das Spiel äußerst brutal und grausam aber auch sehr, sehr lustig. Eine etwas verrückte Mischung aus Blut und Humor. Man kann natürlich, wie in jedem anständigen Rollenspiel auch wieder den Pfad des strahlenden Helden einschlagen. Das ist auch überaus befriedigend, da man wirklich überall den Tag retten kann, und das auf äußerst unterhaltsame Weise. Da findet man z.B. ein kleines Dorf, welches man in 7-Samurai-Manier gegen die Angriffe einer untoten Horde rüsten und organisieren muss…

…man kan aber auch…und das ist halt unglaublich komisch…den Leuten einfach sagen, dass es einem scheissegal ist, was mit ihnen passiert. Soviel Freiheit, auch wenn es Freiheit für Grausames ist, hab ich selten erlebt in Rollenspielen. Auch die Frequenz in der man Leute spontan aufschlitzen (als Dialog-Option!) oder auch verbal quälen kann ist beeindruckend. Dabei sind alle Handlungsoptionen die man wählen kann, mit großartigen Dialogen ausgearbeitet. Egal ob man die kaltherzige Morrigan in seine Gruppe nimmt (beste weibliche Charakterrolle JEMALS in einem Rollenspiel!), den irisch angehauchten Zwerg (der mich etwas an einen Vietnamveteranen erinnerte) oder den wirklich witzigen Alister (obwohl er so ein Sauberheld ist), Dragon Age hat durchweg sehr, sehr gute Dialoge. Ich habe so oft gelacht, als ich mit meiner bösen Truppe völlig respektlos in alten heiligen Ruinen rummarodierte und ebenso hat es mich mit Stolz erfüllt, wieder einmal den Schwachen und Hilflosen unter die Arme zu greifen.

Das Spiel hat also das allerwichtigste bei einem Rollenspiel goldrichtig gemacht. Die Stimmung, die Story, die guten Dialoge, das alles passt wunderbar zusammen und macht Dragon Age für mich zum besten Rollenspiel seit Planescape (Sry, aber da kommt man net so leicht drüber) und der Baldurs Gate-Reihe.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt aber. Das Regelsystem. Diesmal orientierten die Entwickler sich nicht an bekannten Pen&Paper-Systemen sondern versuchten etwas eigenes Neues. Das ist ja auch okay. Das Regelsystem ist auch gut. Nur hat es schlichtweg nicht die Tiefe eines richtigen nerdigen Regelsystem, auf die ich so sehr stehe. Bei Neverwinternights 2 verbrachte ich ganze Abende damit den perfekten Charakter zu erschaffen. (@Ich: „Wenn ich verbesserten Crit skille und mit Monkey Grip zwei 2-Hand-Sensen benutze…“ ;-) )

Vielleicht gehöre ich zu einer aussterbenden Gamer-Sorte, allerdings denke ich immer gerne an die guten alten Zeiten, wo man für einen Stufenanstieg ( „…jetzt ändern sich ein paar Werte…“) im Premer Gewölbe sich über eine Stunde lang durch schmucklose Fenster geklickt hat…und dabei auch noch Spass hatte. (unglaublicher Insider btw) Ich stehe auf Regelsysteme, wo man sich richtig reinfuchsen muss.

Aber egal. Dragon Age.

Kaufen.Kaufen.Kaufen. DAS ist ein grandioses Rollenspiel.

Wie macht das kleine Schweinchen: Oink Oink!

Veröffentlicht in Affenpsychologie, Spielerei am 4. November 2009 von termitenprinz

Ich habe wahrscheinlich die Schweinegrippe. Habe seit Tagen eine Grippe, die irgendwie ohne hohes Fieber und Halsschmerzen auskommt, mich aber laufen lässt wie einen Untoten. Hirn funktioniert nur langsam, bekomme immer mehr Lust auf andere Hirne…so muss das auch damals in Racoon City angefangen haben. Als nächstes erwarte ich also, dass die Leute auf der Straße bei Sichtkontakt auf mich schießen. Erste Anzeichen waren schon heute beim absolut notwendigen Einkauf zu sehen. Wie sonst vl Inder und arabisch ausschauende Personen beäugt werden, mit der Angst sie hätten n kleines Selbstmordattentat in der Mache, so wurde ich heute als wandelnde biologische Waffe angeschaut.

Scheisse. Ich sitz nur rum und fresse und muss zusehen wie ich wieder fett werde…im ernst, ich hatte gerade etwas abgenommen. Diesmal dachte ich, ich würde es geschafft haben…und dann zack, die Schweine-T-Virus-Pest. Die Wochenendplanung ist nun auch in Gefahr, morgen verpass ich das erste wichtige Seminar (das Gottseidank nur eine Stunde geht, also noch zu verschmerzen) und die Chance wieder ins Fernsehen zu kommen ist auch vertan seit Mittwoch.

Aber es gibt auch etwas Gutes daran. Seit gestern befindet sich nämlich Dragon Age auf meinem Rechner. Schwein gehabt.

Aion – Jäger und Sammler

Veröffentlicht in Spielerei am 31. Oktober 2009 von termitenprinz

Ich hab noch ein paar Stunden Aion reindrücken können und kann jetzt noch ein paar Impressionen von meinem Zauberer vorstellen. Das erste Erwähnenswerte kam zustande, als wieder einmal in der Nähe einer Asmodier-Basis ein „Taubenalarm“ ausgelöst wurde. Schnell fanden sich zahlreiche Recken zusammen und bauten eine Verteidigung vor der Basis auf.

auf der Lauer

Als wir dann irgendwann erfuhren, dass unsere Feinde umkehrten und fliehen wollten, versuchten wir ihnen gemeinsam nachzusetzen. Dabei war es vorteilhaft, dass wir von einem Berg starteten.

Auf zur Jagd

Auf der Jagd

Das war schon alles ganz cool mit dutzenden von Kumpanen die Berge hinabzusegeln, doch gab es kein großes Gemetzel, sondern nur die Reste am Ende…

Im Abyss angekommen mit dem Zauberer wanderte ich erstmal ein wenig herum und schaute mir die PvP-Möglichkeiten genauer an.

So gibt es viele verschiedene Plätze mit sogenannten Artefakten, die man, sobald erobert, nutzen kann um seine Kampftruppe mit mächtigen Segnungen zu versehen. Diese werden dann ganz besonders nützlich, wenn es darum geht, die umkämpften Hauptfestungen zu erobern, die der siegreichen Fraktion Boni beschert. Computergesteuerte Einheiten, egal welche Fraktion(je nachdem welche als letztes siegreich waren), bewachen diese Artefakte und Festungen.

Aion0001

Als letzte Hürde steht ein riesiger Obermotz im Innersten der Festung.

Zusätzlich zu diesen computergesteuerten Einheiten gibt es dann aber natürlich noch einen riesigen Haufen Spieler, die dazwischenfunken. Es ist eigentlich wie raiden bei Wow, nur dass die Raidinstanzen nicht instanziert sind und jederzeit andere Spieler auftauchen, die einen die Suppe versalzen. Dieses ganze Chaos nennt man dann wohl das PvPvE-Feature. Naja, ich konnte es noch nicht wirklich im großen Stil testen, denn dafür braucht man eine gut organisierte und durchschnittlich hochstufige Legion (Das ist der Begriff für eine Gilde – man merkt schon, dass man zwanghaft andere Vokabeln benutzt(Allianz=Schlachtgruppe usw… ein Wunder, dass „Gruppe“ noch Gruppe heisst.))

Naja, ich genoss noch ein wenig die verschiedenen Ausblicke im Abyss…

Festung1

Festung2

Festung3

…doch irgendwann fiel es mir dann auf: Wenn ich wirklich mitmischen will im PvP, dann muss ich in erster Linie leveln. Leveln, leveln, leveln. Und man levelt so stinkelangsam in Aion, dass ich mir so dachte: „Ne! Niemals halte ich das durch. Es kotzt mich ja jetzt schon derbe an.“

Das Jagen in Aion macht Spass. Die Kämpfe gegen andere Spieler sind schon okay und machen Spass. Auch das Kämpfen um die Vorherrschaft im Abyss stelle ich mir wirklich super vor, da gibt es viele neue Ideen und wie immer beeindruckt die wahnsinnig gute Optik… aber das Sammeln…dieses stumpfsinnige XP-Grinden, diese vielen Quests, die eh kein Schwein lesen mag, die Sammelskills und Berufe, die einfach viel zuviel Zeit und Geld fressen…das ist alles total bescheuert. Selbst WoW war nie so stumpf beim leveln, nichtmal beim fünften Charakter, den man durchs Brachland (schon fast blind) gequestet hat.

Ich komme also hier erstmal zum Ende mit Aion. Es ist zu nervtötend weiterzumachen. Ich hab mich tapfer in den Abyss durchgekämpft, sogar mit zwei unterschiedlichen Klassen und ich kann auch sehen, dass dort ordentlich die Party abgehen kann (irgendwann, in tausend Jahren dann, wenn man 50 ist)…aber es ist mir jetzt schon zu unerträglich monoton geworden auch nur einen weiteren Level zu machen.

So werde ich meinen Bericht mit dem Fazit beenden:

Großartige optische Reize, viele lustige Details, knuddelige Mumus, interessanter neuer Stil, vielversprechende PvP-Aktion und richtig unverschämte Zeitverbrennungsmethoden des Stumpfsinns, um zu verhindern dass Spieler lange genug Interesse am Spiel behalten. Haben die Entwickler schön verkackt, die Sache. Wenn einem WoW zu abwechslungsreich und mit zuwenigen Wiederholungen war, wenn man gerne statt 100 mal, 1000 mal das Gleiche tut, dem kann ich Aion nur empfehlen.

Ich finde es sehr schade, denn in Aion sah ich viele Bilder, die ich vermissen werde (genau wie die Mumus!).

beim malen zugucken

„Arbeit, Arbeit…“

Veröffentlicht in Affenpsychologie am 28. Oktober 2009 von termitenprinz

Ich bin gerade überaus fleissig. Ich hab aber auch irgendwie sehr viel um die Hacken. Irgendwie bin ich da so reingeschlittert. Hoffentlich geht das wieder weg irgendwann…

Neues Lieblingsreagenz

Veröffentlicht in Dirty Harry würde abdrücken, Gehirnfürze am 20. Oktober 2009 von termitenprinz

Gerade frisch gesehen in einer Duschgel-Werbung.

Gelee Royal als Zutat.

ROYAL!

Frauen würden sogar Scheisshaufen kaufen, wenn dort Gelee Royal drin wäre.

So behindert und so kreativ, diese „luxuriöse“ Zutatenerschaffung.

Aion – Der Zauberer im Visier und Neues vom Abyss

Veröffentlicht in Spielerei am 19. Oktober 2009 von termitenprinz

Ich weiss ja garnicht, was ich mir dabei gedacht habe, eine meiner goldenen Regeln bei Fantasy-Spielen ignoriert zu haben. Der erste Charakter wird immer ein Magier!

Das habe ich jetzt bei Aion schnellstmöglich nachgeholt. Gottseidank, denn der Zauberer (eine spezielle Unterklasse des Magiers, neben dem Beschwörer) macht mir grade viel mehr Spass, als all die anderen Klassen, die ich ausprobiert habe, eingeschlossen meiner Kantorin, die ich jetzt wohl als Beruf- und Sammelhure abstempeln werde. Also…hier ist er jedenfalls:

Mage Posen

Irgendwie ist der Versuch, meine eigenen Gesichtsformen einzuarbeiten, nicht ganz geglückt, so dass der Charakter nun seltsamerweise verblüffende Ähnlichkeit hat mit einem bekannten jungen deutschen Turn-Athlet (der sich vor kurzem verletzt hat…keine Ahnung wie der heisst…so ein vom Ehrgeiz zerfressener Milchbubi, der etwas Spackig rüberkommt.)

Aber was kann der Magier? (Außer Arschcool aussehen…Ich mein, schaut euch mal die Kugel an! „HA-DO-KEN!“ Er spielt damit manchmal, wie mit einem Flummi!)

Mage Nah böse

Seine Funktion ähnelt stark der in anderen Spielen, sei es WoW oder sogar D&D 4.Edition. Seine Aufgabe ist neben Crowd Control (Alleine auf Level 20 habe ich gleich drei Möglichkeiten Mobs in Schach zu halten!) vor allen Dingen einen gottverdammten Haufen Schaden herauszurotzen, als gäbe es kein Morgen. Interessant sind dafür die unterschiedlichen Methoden, die man miteinander kombinieren kann. Neben dem normalen Direktschaden, gibt es DOTs und Sprüche die Schaden erst später zünden. Man legt also zb. erst einen spätzündenen Spruch auf den Gegner (der in den meisten Fällen nichts davon mitbekommt – hrhr), dann Direktschaden mit Slow-Effekt, Dots und zum abservieren wieder den Direktschaden oder Combosprüche. Zusammen mit dem rückwärtsgerichteten Notfallteleport, den vielen CCs und einem leichten Schildzauber ergeben sich variationsreiche Aktionsketten. Alleine AoE-Sprüche vermisse ich etwas.(..allerdings bei allen Klassen bis auf den Gladiator.)

Um den Zauberer aber in einem Satz vorzustellen: Er macht verdammt dolle Bäm und irrsinnig Spass!

TrollBäm

BÄM!

Trollkabumm

BÄBÄM!

Ich werde jetzt als nächstes so schnell wie möglich versuchen mit dem Zauberer (Meskalito) in den Abyss vorzustoßen, um dann endlich den ausgiebigen PVP-Test zu starten (das angepriesene Herzstück des Spiels).

Die Erfahrungen, die ich bisher mit meiner Kantorin (Leyvke) im Abyss gesammelt habe, waren schon sehr gut. Im Abyss wird einem ein sehr interessanter Stil geliefert. Engelhafte Gestalten, die wie elegante Raumschiffe durch Meteoriten gleiten, während Speed-Techno gespielt wird, ist eindeutig sehr exotisch und kam (zumindest bei mir) äußerst gut an. Ein weiteres Mal zeigt Aion hier ästhetische Überlegenheit, wobei man natürlich gerade hier, sehr stark über verschiedene Geschmäcker streiten kann (Aber das kann man auch über Künstler, die Kuhinnereien aufhängen und in alle Gestalten riesige Penise reinmodellieren).

Impressionen

Mir gefällt dieser Gothik-Future-Trance-FF-Mix irgendwie…es ist mal was anderes.

Ein kleines Beispiel soll hier mal die speziellen Beschleunigungs-Tunnel sein („Space Rangers“ lässt grüßen):

der Abyss_1

Mithilfe dieser Beschleunigungsröhren, kann man weiter entfernte Plattformen sicherer und schneller erreichen oder sogar durch die drei  verschiedenen Hauptebenen wechseln: Wurmloch-Aktion!

Tunnel

Das Raumschiff-feeling im Abyss wird bestimmt nochmal verstärkt, wenn man als Zauberer im Fliegen Feuerbälle (LASERKANONEN!) ballern kann. Ich bin sehr gespannt!

Mage im Flugvogel2

Up, up and away! (Die WoW-Greife stinken mal total ab gegen diese Flugdiener…)

Gallimarkt überstanden

Veröffentlicht in Affenpsychologie, Spielerei am 18. Oktober 2009 von termitenprinz

So, zwei Tage Gallimarkt reicht erstmal wieder für ein Jahr.Vorgestern und Gestern gab es wieder reichlich Weinbrand, Bier, Met, Wein und Kruiden. Porno-Ping-Pong ist übrigens zum schreien komisch.

Grade sitzen wir noch beim Familienfrühstück, und in 3 Stunden gehts dann wieder Richtung Oldenburg. Morgen beginnt das nächste Semester und damit auch meine erstmalige Arbeit als Tutor. Ich sehe jetzt schon die Grauen Herren, die mir die Zeit stehlen. Zeit, die ich dringend benötige zum spielen.

Es gibt schon wieder viel zu berichten über Aion, fand aber vor dem Gallimarktwochenende keine Zeit mehr. Das werde ich heute abend oder morgen nachholen. Dann gibt es Neues von meinem Zauberer-Twink(der macht tatsächlich sehr dolle Bäm) und meinen Abenteuern im Abyss.

Vorgestern ist mir erst aufgefallen, dass die Geschichte von Aion seltsam offensichtliche Ähnlichkeiten zur koreanischen Geschichte hat. Es ist schon fast zu platt übertragen. Also ich denke die Asmodier sind Südkorea, die leicht faschistoiden „Tauben“ stellen Nordkorea und…sehr geil…die bösen Balaur sind garantiert die USA (vom Gott Aion als Wächter der Welt eingesetzte Drachenwesen, die durchdrehten und nun alles beherrschen oder vernichten wollen).

Ich finde, das ist eine ganz tolle Variante die nationale Vergangenheit und Gegenwart zu verarbeiten.

In Flagranti

Veröffentlicht in Dirty Harry würde abdrücken am 17. Oktober 2009 von termitenprinz

Jetzt ist nur noch meine Mutter und mein Bruder dran, dann hat mich meine gesamte Familie schonmal beim Sex erwischt.

Toll sowas…wirklich toll.  -.-

Aion – Endlich im Abyss

Veröffentlicht in Spielerei am 13. Oktober 2009 von termitenprinz

Es war echt hart, sich durch die unzähligen und völlig beliebigen Quests zu kämpfen. Level für Level hackte ich mich weiter, um endlich auf Level 25 zu kommen. Es war eine lange Reise:

untot1

die obligatorischen Untoten ließen nicht lange auf sich warten.

Schmogs!

Diese Wesen kann man am besten als Schmoggs bezeichnen

Penispilze

In acht nehmen sollte man sich vor den dicken Penispilzen

Lavaberge

und im Gebiet der Lavaberge hat man am besten einen Fächer im Gepäck.

Nach ein paar netten Quests, die mir mehr über den Konflikt mit den Elyos erzählten (die „Tauben“, wie sie inzwischen liebevoll von uns genannt werden, sind in Wirklichkeit die Bösen! Hinterlistiges Pack!) und warum wir im Abyss gegen den Untergang der Welt kämpfen.

Die Entwickler haben groß rumposaunt, dass Aion erst im Abyss seine kompletten Stärken preisgibt. Ich bin sehr gespannt.

Nahaufnahme im Abyss

So schmecht also richtiges Gyros!

Veröffentlicht in Kampfsport am 11. Oktober 2009 von termitenprinz

Prinzessins Mudda hat Geburtstag gefeiert und ich wurde wieder nach Strich und Faden gemässtet. Nach dem Frühstück und Kuchen konnte ich eigentlich nichts mehr aufnehmen, hörte aber schon, dass es bald zum Griechen zum Abendessen geht. Ich war noch nie beim Griechen. Es war toll.

Wir bekamen riesige Portionen (sowas habe ich wirklich noch nie erlebt…Fleischberge!) und die reichlichen Zwiebeln, Peperonis und Knoblauchstücken, alles schön ölig, begeisterten mich weiter. Schon nach kurzer Zeit schwächelten meine Kollegen und gaben den Kampf gegen die Fleischberge auf. Nun entwickelte sich ein Kopf an Kopf rennen zwischen der Oma und mir. (Diese unterhielt mich sowieso den ganzen Tag blendend: „Moskau? Ja, Moskau ist eine schöne Stadt…ist mir nur zu russisch.“). Einmal nickte sie mir beim essen würdigend zu, als sie meinen fast leeren Teller sah. Das war gegenseitige Anerkennung von zwei sehr essensfähigen Personen.

Mit Mühe und Not besiegten wir beide die Mahlzeit, verschmähten aber etwas die Beilagen (Man möge es uns verzeihen). Die Oma war zudem etwas enttäuscht von ihrem Steak, es hätte zarter sein können. Aber Kritik beim Essen hat ja bei ihr Tradition und gehört auch irgendwie dazu, um nach dem Essen zufrieden zu sein. ;-)

Die Griechen haben nicht mehr alle beisammen. Wenn sogar ich mit den Portionen zu kämpfen habe, dann schafft das doch sonst fast niemand!

Ich hoffe, ich kann nächste Woche wieder Sport treiben (ich erwähnte nur beim Twittern kurz meine ätzende Seitenzerrung, die mich zur Zeit quält), ich hab einiges abzuarbeiten.